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A6 Weinsberger Kreuz, OPA Sanierung

12. Oktober 2016 |

Das Regierungspräsidium Stuttgart begann am 18. Juli 2016 mit den großflächigen Sanierungsarbeiten am offenporigen Asphaltbelag (OPA) am Autobahnkreuz Weinsberg im Zuge der Bundesautobahn A 6. Der rund 3,2 Kilometer lange Bereich reicht vom Brückenbauwerk über die L 1101 bei Erlenbach bis zur Überführung der Betriebsumfahrt unmittelbar östlich des Autobahnkreuzes Weinsberg. Herr Fernandes vom RPS und Herr Haug vom Büro Schädel, Stuttgart erläuterten uns die Maßnahme und führten uns an die interessanten Punkte im Baufeld.

Besichtigung A6 Weinsberger Kreuz Bild 1

Da der Austausch des offenporigen Asphaltes aus technischen Gründen in einem Zug über die gesamte Fahrbahnbreite erfolgen muss, wurde der Verkehr aus jeweils einer Fahrtrichtung auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. In der ersten Bauphase wurde zunächst der Fahrbahnbelag der A 6 aus Richtung Nürnberg in Fahrtrichtung Mannheim erneuert. In der zweiten Bauphase folgte dann die Sanierung in Fahrtrichtung Nürnberg. Die starke Frequentierung des Weinsberger Kreuzes aus verschiedenen Richtungen erforderte einen enormen Aufwand an Verkehrssicherungen. Grundlage für die Fahrspurenbreite war die RSA, noch nicht die ASR 5.2.

Besichtigung A6 Weinsberger Kreuz Bild 2

Insgesamt investierte der Bund rund 6 Mio. Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur. Am Weinsberger Kreuz besteht aufgrund eines Urteils aus der Bauzeit alle 5 Jahre eine Lärmmessungspflicht. Die letzte OPA Sanierung fand 2009 statt. Der offenporige Asphalt bringt mindestens 5 dB Lärmreduzierung, muss aber in einer Breite ohne Naht eingebaut werden und der Einbau setzt trockene Witterungsbedingungen voraus. Die alte Sami Schicht wurde durch Gussasphalt ersetzt. Diese soll bei weiteren Sanierungen erhalten bleiben.