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Besuch der Kunstmesse „art“ in Karlsruhe

17. Februar 2017 |

Das diesjährige Programm der Bezirksgruppe 3 startete mit einem Besuch der Kunstesse „art“ in der Karlsruher Messe in Rheinstetten-Forchheim. Unter dem Motto „Entdecken. Lieben. Sammeln“ präsentierten dort in vier Messehallen 211 Aussteller aus elf Ländern zahlreiche Werke in 193 One-Artist-Shows und 19 Skulpturenplätzen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst.

Wer es für die letzte Ruhe etwas bunter mag …!
Wer es für die letzte Ruhe etwas bunter mag …!

Um bei dieser kaum überschaubaren Vielfalt an Kunst eine erste Übersicht und etwas Hintergrundwissen zu bekommen, genossen wir eine rund eineinhalb stündige, sehr informative Führung. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema Material. Auf dem recht flotten Gang durch die einzelnen Messehallen begegneten wir somit Gemälden, Skulpturen und Wandskulpturen, die aus verschiedensten Materialien wie Papier, Metall, Holz, Silikon oder Glas erstellt wurden. Vermutlich der etwas einfachere Weg für den Techniker, Zugang zu manch skurriler Kunst zu finden!

Wofür Bewehrungsstahl auch noch gut sein kann …!
Wofür Bewehrungsstahl auch noch gut sein kann …!

In Halle 1 waren Sonderschauen mit Zeichnungen, Collagen und Objektkunst u. a. des französischen Cartoonisten und Illustrators Tomi Ungerer aus der Sammlung Reinhold Würth zu sehen. Werke der Klassischen Moderne und der Gegenwartskunst begegneten wir in den Hallen 2 und 3. Darunter waren Kreationen von bekannten Namen wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann oder George Grosz zu bestaunen. Halle 4 bot mit der Kunst der Contemporary-Art 21 Werke von angesagten jungen Künstlern.

Es muss nicht immer das rote Auto sein: Der Ferrari-Rochen …!
Es muss nicht immer das rote Auto sein: Der Ferrari-Rochen …!

Auch nach eineinhalb Stunden war nur ein kleiner Teil der art 2017 gesehen und so gingen die Teilnehmer inspiriert durch die Führung noch eine ganze Weile allein auf Entdeckungsreise.

Tobias Pfister